Greetings

Mit diesem Motiv in meinem Kopf bin ich mal aufgewacht. Ich glaube, einer der Auslöser war, dass ich am Vortag diese riesigen Blätter (A0, 70x100cm) bekommen habe. Bis zu dem Tag hatte ich noch nie so eine große Fläche bemalt.

Als erstes habe ich Gouachefarbe (blau, gelb und weiß) auf eine Palette aufgetragen und dann mit einem Borstenpinsel den Hintergrund „gestempelt“. Die Farbreste auf der Palette – gut zusammen gemischt – haben genau für den Rand gereicht.

Eine Bekannte hat mir netterweise ihre Hand zur Verfügung gestellt, um eine Schablone zu machen. Die Punkte habe ich mit der Rückseite von einem Pinsel gemacht.

Meine Interpretation von diesem Bild? Es war für mich wie ein Erwachen der künstlerischen Kraft, ich habe den Mut in mir gefunden mich auf großer Fläche zu entfalten. Also ein großes HALLO aus meinem Inneren.

Ich finde es sehr interessant, was es bisher für Reaktionen gab. Freude, Erstaunen, Angst, Bedrohung, leichtes Unwohlsein. Das Kleinhirn lässt grüßen 😉

„Greetings“, Gouache, 100 x 70 cm

Am Ende des Tages

Ende August habe ich mit diesem Bild bei Royusch-unterwegs‘ Fotochallenge zum Thema „Offen“ mitgemacht (Royusch-unterwegs-Fotochallenge #27).

Der Hintergrund steht, aber noch ist „OFFEN“, wie es weiter geht.

Heute möchte ich Euch zeigen, was daraus wurde.

Es ist das vierte Bild aus meiner „People“-Serie (die anderen drei werde ich auch noch hier vorstellen). Im Grunde war das eine Weiterentwicklung aus der „Krieger“-Serie. Inspiriert haben mich die Figuren von Alberto Giacometti, die ich absolut faszinierend finde.

At the End of the Day

Größe ca. 42x60cm, verriebene Ölpastelle, Gouache

Zeit

Die Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns was gibt.

Ernst Ferstl

Dieses Zitat hat mich sehr angesprochen. Die Zeit, so ein konkreter Begriff und doch so auslegungsfähig.

Jeder hat eine eigene Vorstellung, eine eigene Wertigkeit. Doch die meisten sind sich einig: es ist nicht genug Zeit da.

Dabei entscheiden wir doch selber, wie wir sie auslegen. Ich kann in der Warteschlange stehen und mich genervt fühlen, weil ich meine Zeit verschwende. Ich kann aber auch genau diese Zeit für mich nutzen. Ich kann mir meine Aufmerksamkeit geben. Was macht mein Körper? Bin ich angespannt? Ein paar Mal tief durchatmen, und von den Füßen nach oben alle Körperteile prüfen, Muskeln kurz anspannen und loslassen. Nicht nur bin ich abgelenkt von der nervigen Situation, ich bin entspannter als vorher. Ich habe mir Zeit genommen und die Zeit hat mir Entspannung gegeben.

Ich wünsche allen einen schönen, entspannten Tag 🙂

Bemalte Eier…

… nicht nur zu Ostern

Die Maltechnik, die ich am Anfang für die Eier benutzt habe, hatte ich ja schon zu Genüge auf Papier geübt. Bei jedem Ei, das ich bemalt habe, kamen mir neue Ideen, und so wurden es an die 50 Stück.

Immer wieder bin ich begeistert darüber, was für einen tollen Untergrund so eine Eierschale bietet: glatt, aber nicht rutschig, porös aber nicht holprig.

Wirklich zu schade, um nur zu Ostern ihren Auftritt zu haben 😉

Mehr Bilder gibt es unter: https://yusch.art/portfolio/bemalte-eier/

Royusch-unterwegs Fotochallenge #27 – Offen

Heute mache ich wieder mit bei Royusch-unterwegs. Es ist immer wieder eine schöne Herausforderung 🙂

Der Hintergrund steht, aber noch ist OFFEN, wie es weiter geht. Lassen wir uns überraschen.

Größe ca. 42x60cm, verriebene Ölpastelle

Hier geht es zu Royusch-unterwegs-Fotochallenge #27

Zentangle

„Das Zentangle ist eine freie Zeichnung, die aus Formen mit immer wiederkehrenden Mustern aus einer Kombination von Punkten, Linien, einfachen Kurven und Kreisen strukturiert ist. Wikipedia

Schwarze Tusche ist für mich das Nonplusultra. Da kann man sich ja so schön austoben. Am Anfang habe ich tatsächlich mit Feder und „Tunken“ gearbeitet, aber es ist schon sehr mühselig. Zum Glück gibt es noch die guten alten Isograph-Stifte von Rotring. Ich habe mir eine kleine Auswahl geleistet und letztendlich die meisten Arbeiten mit dem 0,2mm gemalt.

Ich fange meistens mit einem Punkt in der Mitte an und arbeite mich dann nach außen, bis das Blatt voll, oder die gewünschte Größe erreicht ist.

Eine sehr beruhigende und meditative Art der Kunst, auch für den Beobachter, finde ich 😉

Dot-Painting (Punktmalerei)

Im Mai 2020 sind Acrylfarben in mein Atelier eingezogen. Diese Art von Farbe eignet sich hervorragend für Pünktchen. Ich habe mit kleinen Blumentöpfen aus Ton angefangen, und mit der Zeit wurden die Erfahrung und Töpfe immer größer. Die Punkte habe ich mit Zahnstocher oder Schaschlikspiesse aufgetragen. Ich höre immer wieder „Was für eine Arbeit!“ und „Du hast ja Geduld“. Ich verstehe es, aber für mich ist das keine Arbeit, eher entspannend und meditativ.

Corona-Vogel

Der Corona-Wahnsinn, da fehlen doch einem die Worte manchmal…

Pappmaché kennen die meisten von uns noch aus den Schulzeiten. Zeitungsschnipsel werden mit Tapetenkleister zu einem „Musch“ verarbeitet und dann kann es losgehen. Kopf, Körper und Schuhe sind damit entstanden. Für die „Virus-Rezeptoren“ habe ich Golf-Tees zweckentfremdet. Die Flügel sind FFP2-Masken und die Gummibänder wurden Schnürsenkel. Die Beine haben letztes Jahr noch als Königskerze die Terrasse geschmückt.

Weitere Bilder findet Ihr im Projekt Corona-Vogel

„Cov-bird“

Korallen-Bilder (Aquarellstift)

Kunst ist bekanntermaßen subjektiv. Mich erinnern diese Bilder an Korallen, daher der Name.

Ende 2019 habe ich Aquarellstifte (Faber-Castell Albrecht Dürer Aquarellstifte) kennengelernt. Bis zu diesem Zeitpunkt wußte ich nicht, dass es sowas überhaupt gibt. Mit den klassischen Aquarellfarben komme ich nicht wirklich zurecht. Die Stifte haben den großen Vorteil, dass man die Farben gut „eingrenzen“ kann. Bei diesen Bildern konnte ich viel Erfahrung sammeln.

 

Weitere Bilder zu diesem Beitrag findet Ihr unter dem Projekt Aquarellstift- Bilder